Beim Starten der Turbinen spürte man die Anspannung des Piloten. Er wusste, dass bei einem Fehler die Tragödie wie bei Flug Fuerza-Aérea-Uruguaya-Flug 571 ihre Wiederholung finden konnte.
Ob hier nicht zu hoch gepokert wurde und den ganzen Stolz von Unterwasserrugby Österreich in einen Flieger zu setzen wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Doch zurück zum Anfang.
Für etliche Spieler began die Anreise nach München schon um 2:30 Uhr - einige konnten zuvor auch keine Stunde schlaf finden. Jedoch relativ frisch fanden sich fast alle Spieler pünktlich zum Check-In um 7 Uhr in München ein. Warum fast nur alle? Da sich noch drei Persönlichkeiten aus anderen Ecken der Welt, USA, Südafrika und Köln, erst in Cali zum Team stießen.
Danach ging es von München nach Amsterdam, wo wir auf das schwedische Damennationalteam trafen, von Amsterdam nach Bogata und dann weiter nach Cali.
Leichtes Aufatmen war aus dem Cockpit zu verspüren als die Maschine sicher und pünktlich in Cali landete. Die große Tragödie blieb uns erspart, die kleine erfuhren wir bei der Gepäckausgabe - 15 Spieler, 14 Gepäcksstücke.
Nach nun fast 40 Stunden auf den Beinen stand nur mehr der Check-In im…
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