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Neun Spieler des STC Graz fanden sich am 14.11. in Prag ein, um den letzten Spieltag der offenen tschechischen Liga zu bestreiten. Mit zwei Siegen wäre ein dritter Platz in der Gesamtwertung zu holen gewesen, die Mannschaft blieb jedoch sieglos und beendete das Jahr auf dem vierten Platz.

Durch zahlreiche Ausfälle geschwächt hieß die Vorgabe für das Team klar: Die Platzierung halten und den Gegnern das Leben so schwer wie möglich zu machen. Mit einer halb besetzten Wechselbank wurden die Spieler auf ihre Ausdauerstärke hin getestet. Das erste Spiel gegen Geofyzika Brno verloren die Grazer 1:3, ein Penalty, ausgeführt von Thomas Bartl führte zum Grazer Ehrentor. Auch gegen die langjährigen Meister und Vizemeister der Liga hatte die Mannschaft in ihrer derzeitigen Verfassung keine Chance: Obwohl Resultate von 0:11 gegen erfolreichen Titelverteidiger Budweis und 0:7 gegen Vizemeister Triton Beroun eine klare Sprache sprechen, kämpfte die Mannschaft über das ganze Spiel und ließ den Gegnern keine Zeit, sich auszuruhen.

Von einem langen Spieltag müde und ausgelaugt wollte das Team gegen Wien nochmal alles geben. So fiel das 0:1 erst relativ spät und die erste Halbzeit war das Spiel ausgeglichen und der Ausgang offen. Mehrere gute Torchancen ließen die Spieler nochmals…

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Letztes Wochenende war es wieder soweit: Die stärkste Unterwasser-Rugby

Liga der Welt, die Euroleague, lud nach Finnland zum Saisonauftakt. Der

UWRC Wien, das zweite Mal dabei, konnte in den drei Spielen zwar

sportlich überzeugen, musste schlussendlich aber leider ohne Punkte

abreisen. Aufgewertet wurde die Liga durch ein Upgrade in der

Kameratechnik und zwei neue Mannschaften.

Halbzeitpause, 0:0, Gegner: Vizemeister Akkaren SDK aus Norwegen, wiederum firschgebackener Weltmeister. Doch der UWRC Wien hält dem Druck der Osloer nicht nur stand, sondern hatte die erste Hälfte auch die Nase vorn, mehr Ballbesitz, mehr Chancen. Von den Zuschauerrängen hört man Schlachtgesänge: Unter die reservierten skandinavischen Fans mischte sich eine Gruppe Türken, um uns lauthals anzufeuern. Die Mannschaft „Ege UWR“ (türkisch für Ägäis) aus Izmir legte am selben Tag ein fulminantes Debut hin, zwang dem amtierenden Meister aus Molde ein Tor ab und gewann gegen Akkaren.

Leider sollte Wien nicht so viel Glück haben, denn kurz nach der Halbzeitpause erzielte Akkaren zwei entscheidende Tore, Endstand 0:5. Auch aus der Begegnung mit UWRC Betta musste Wien geschlagen aus dem Becken steigen. Die Russen verstärkten sich durch junge Finnen, waren dadurch physisch überlegen und gewannen die Partie klar. So konnte auch ein Ehrentor durch Andreas Schneiderbauer am Ergebnis (1:13)…

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[english: scroll down] Die Hinrunde der Österreichischen Staatsmeisterschaft im Unterwasser-Rugby fand am Samstag, den 17.10.2015, statt. Mit den Grazern warfen sich fünf weitere Mannschaften und über 70 AthletInnen im USLZ Rif ins Wasser. Das Teilnehmerfeld versprach bereits im Voraus niveauvolle und spannende Spiele.

In der Gruppenphase gewann der STC Graz das erste Spiel gegen den EKUS Klagenfurt mit 4:1, ein Gegner der in dieser starken Gruppe durchaus ernst zunehmen war, sich aber unglücklicherweise am Ende des Tages mit Platz fünf zufrieden geben musste. Die zweite Mannschaft, Wien 2, bereitete dem STC weit weniger Probleme (8:1). 

Als Sieger der Gruppenphase folgte im Halbfinale der SALUK Salzburg (10:0) und so hieß das Finale - wie auch schon bei der letzten Meisterschaft - UWRC Wien als langjähriger Meister gegen den STC Graz als Herausforderer. In der zehnten Spielminute ging der UWRC Wien in Führung. Der STC Graz schaffte jedoch auch noch in der ersten Halbzeit den Ausgleich. Das Spiel blieb danach und auch über lange Zeit in der zweiten Halbzeit ausgeglichen. Wenige Minuten vor Schluss erzielte der UWRC Wien das 2:1 und stieg abermals als Sieger aus dem Becken.

Während Graz und Wien im Finale um den Titel kämpfen, entwickelt sich die gemeinsame Spielgemeinschaft von Wiener und Grazer…

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Am Samstag, 17.10.2016 findet in Rif/Hallein die österreichische Staatsmeisterschaftshinrunde in Unterwasserrugby statt. Für diesen Event wurde wieder ein (Unterwasser-) Livestream aufgebaut. Weitere Infos, Bilder, Ergebnisse sind hier zu finden.

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Bei der Weltmeisterschaft in Cali konnte sich das österreichische Unterwasserrugby Nationalteam auf den siebten Platz spielen. Das ist das bisher zweitbeste Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft.

Die Nachbereitungen und der Erholungsurlaub nach der Weltmeisterschaft sind abgeschlossen. Jetzt wollen wir hier noch mal berichten, wie die WM ausgegangen ist.

Das Viertelfinalspiel gegen Deutschland endete 0:8. Das Spiel um die Plätze 5-8 gegen die die Dänen, welche wiederum sehr knapp gegen Kolumbien verloren hatten, 0:7. Leider gab es bei diesem Spiel eigenartige Regelinterpretationen. So wurde uns z.B. ein 2-Minuten Zeitstrafe für die Dänen gleichzeitig mit einem Penalty gegen uns gegeben. In meinem Regelbuch steht jedoch, dass das gegnerische Team einen Freiwurf bekommt. Mit dieser eigenartigen Schiedsrichterleistung hatten auch die Dänen ihre Verständnisprobleme.

Ein Däne sagte nach dem Spiel: "The referees dominated the game". Damit hat er es ganz gut getroffen. Positiv zu sehen war aus unserer Sicht. In zwei mal 2-Minuten Strafen haben wir kein einziges Tor kassiert.

Das Spiel um Platz 7 ließen wir uns am nächsten Tag nicht nehmen. Gegen Kanada wurde noch einmal alles…

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...wurde das österreichische Team vom amerikanischen Reporter Davrell Tien nach der 9:0 Niederlage gegen Schweden bezeichnet.

Das zweite Spiel des Tages war auch gleichzeitig das letzte Spiel des ersten Tages der Unterwasserrugby Weltmeisterschaft in Kolumbien.

Um 20:00 erwarteten uns die Schweden in ihrer vollen Stärke am Beckenrand. Das weltdrittbeste Land in Unterwasserrugby hatte gegen uns auch gleichzeitig ihr erstes Spiel.

Angefangen vom Transport ins Bad über Taktikbesprechungen bis zum Einschwimmen sah die Vorbereitung für dieses Spiel komplett anders aus.

Zum Spiel:

Das Anschwimmen haben wir knapp verloren, und kurz danach schlugen die Schweden mit voller Kraft bei uns ein.

 

In Spielminute 4, nach mehreren durch Foulspiel abgepfiffenen Angriffen, nutzten die Schweden eine Unachtsamkeit der österreichischen Verteidigung aus und schossen das 1:0.

Bevor die Verteidigung wieder stand, fiel das 2:0.

Nach diesem Schock sammelten wir uns und konnten die erste Halbzeit mit dem Zwischenstand 5:0 hinnehmen.

In der zweiten Halbzeit wurde die Partie zunehmend ruppiger. Trotz der klaren Führung,…

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Einen perfekten Einstand hatte die österreichische Nationalmannschaft zum Start der WM in Cali.

Zum ersten Mal seit der WM 2003 nahm die USA wieder an einer Großveranstaltung teil. Wir hatten also keine Ahnung wie diese Mannschaft aufgestellt ist bzw. wie diese agiert. Es hieß sich also auf die große Unbekannte einzustellen und eine gute Figur zu machen. 

 

Die letzten Eindrücke konnten wir durch die Spiele der New Jersey Hammerheads am Championscup in Berlin erwerben. Ebenso wurde die USA noch bei ihrem Abschlusstraining begutachtet. 

Wir waren also vorgewarnt - die Jungs können Unterwasserrugby spielen. Unser Trainerteam wies uns darauf hin, dieses Spiel auf keinen Fall auf die leichte Schulter zu nehmen. Sie trichterten uns nochmals alle taktischen Tricks und Kniffe ein. 

Dann war es soweit. Hoch konzentriert und körperlich angespannt ging es an den Start...

  

...und noch in der ersten Spielminute konnte über die 1:0 Führung gejubelt werden. Andi S. machte das Ding für rot-weiß-rot rein. Im Akkord löste er sich beim Tore schießen mit Thomas S. ab und zur Halbzeit…

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Das geheime Mutterland des Unterwasserrugby muss wohl Kolumbien sein. Menschenmassen bei der Eröffnungsfeier.

Die Stimmung war grandios. Südamerikanischer Flair gepaart mit Samba Musik sorgten für eine angeheizte aber lockere Atmosphäre im Players Areal. Über 300 Unterwasserrugbyspieler freuten sich auf jenen Moment, auf welchen sie sich schon seit vier Jahren vorbereitet haben. Vier Jahre voller Qualen und Entbehrungen um sich in dieser Woche mit den Besten der Besten messen zu können. 

Nachdem die erste Kontaktaufnahme mit anderen Nationen außerhalb des Wassers erfolgte ging es dann los.

Die große Eröffnungsfeier der 10. CMAS Weltmeisterschaft im Unterwasserrugby begann. Vor einer Kulisse von ca. 2.000 Zusehern wurden wir mit frenetischen Jubel und Applaus empfangen. 

Am Rückweg wurden wir mehrmals von Passanten aufgehalten und gebeten mit ihnen ein Foto zu machen.
Das geheime Mutterland des Unterwasserrugbysports muss Kolumbien sein. 

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...so die schockierende Aussage eines noch immer leicht geschockten Teamkollegens, nachdem die ärztliche Bestätigung auf sämtliche Mutmaßungen folgte.

Ein wunderschöner Tag mit zwei Trainingseinheiten gegen Deutschland standen am Programm. 

Wie schon im Artikel "Endlich mal wieder spielen" beschrieben, fand die erste Einheit mit Deutschland gemeinsam bei schlechten Sichtverhältnissen im Trainingsbecken statt. Nach einer 1/2 stündigen Pause stand die zweite Einheit im Wettkampfbecken gegen Deutschland auf der Tagesordnung. 

Aufgestachelt und motiviert durch unser Trainerteam gingen wir hier entschlossener an den Start. Doch Übermut tut selten gut. Im Feuer des gefechtes, krachten zwei österreichische Spieler in einer unermesslich hohen Geschwindigkeit aufeinander. Peter K. klagte darüber über Schmerzen im Handbereich. Die erste Diagnose deutete auf eine Prellung der Hand hin. Doch die Nachuntersuchung im kolumbianischen Krankenhaus sorgte für die Schocknachricht im österreichischem…

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Am Samstag war wieder nichts mit Ausschlafen. Um 0700 Uhr stand wieder Frühstück an diesem Tag am Programm.

Heute durften wir zum ersten Mal ins Wasser und uns auch im Wettkampfbecken mal einspielen. Doch erst mal der Reihe nach...

Am Morgen mussten wir erst mal durchs Trockentraining im "Park". Neben einfachen Eigenkörpergewichtsübungen (welches bei manchen Spielern nicht unterschätztwerden darf) standen noch Mobilitätsübungen am Plan, um die letzen vom langen Flug versteiften Gelenke wieder im vollen Funktionsumfang nutzen zu können

Anschließend gab es im Hotel Einzelgruppenbesprechungen mit, vom Heinz, vorbestimmten, Auflagen und Regeln.

Am Nachmittag war es dann endlich so weit. Wir durften nach den flugbedingten paar Tagen Pausen endlich wieder ins Wasser zum Spielen.

Als Sparingpartner hatten wir uns Deutschland ausgesucht. Nach dem Aufwärmen ging es in das leider mit sehr schlechten Sichtverhältnissen vorhandene Trainingssprungbecken. In zwei mal 15 Minuten konnten wir verschiedene Spielzüge üben.
Da die Zeit viel zu kurz war um alle Taktiken auszutesten haben wir kurzerhand…

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